Die Bibel

Inhaltsverzeichnis: Das Alte- und das

Neue Testament                  Inquisition und Hexenverfolgung        Die Bibel
Gott
Gottesbeweis
Jesus
Schöpfung
Evolutionstheorie          
Warum sind wir gläubig?
Ein Gott? Eine Wahrheit?
Es darf doch jeder glauben was er will
Das Christentum: die Quelle für Ethik und Moral?
Die Unredlichkeit des Glaubens
Israel
Das Judentum
Der Islam
Esoterik                                   Mutter Teresa
Bibelzitate
Religionsgemeinschaften
Quellen 

Die Bibel --- für Jugendliche ungeeignet

Religionskritisches Argumentarium

Dieses Buch richtet sich an Menschen, die eine kritische Distanz zur Religion haben. Es soll helfen, den Unterschied von Beschriftung und Inhalt der Religionspropaganda zu erkennen. Es ist kein wissenschaftliches Werk, aber geschrieben von einem Autor, der lange Erfahrung und grosses Wissen als aktiver Atheist gesammelt hat. Das Buch zeigt offen die kaum zu übersehenden Widersprüche der Weltreligionen auf. Es zeigt die Absurditäten der Kreationisten, des katholischen Kompendiums des Katechismus, es zeigt den Anspruch der Zionisten auf das Land ihrer Väter, aber auch das Verständnis von Demokratie und Menschenrechten der Piusbrüder. Und es geht der Frage nach, ob die Ikone der Güte, die Friedensnobelpreisträgerin Mutter Theresa, wirklich so gütig war, ob der oft verwendete Spruch: „Bist du Mutter Theresa?“, als ehrfurchtsvolle Bezeichnung für Menschen, die anderen helfen, wirklich zutrifft. Es zeigt auch, wie ultrareligiöse Juden, evangelikale Christen und verschiedenartige Muslime die Rechte und die Würde der Frauen immer mehr beschneiden und sie unterdrücken. Es zeigt auf, wie sich immer mehr Gläubige von ihrer „Mutter Kirche“ verabschieden, dafür aber ihr Heil in den Armen obskurer esoterischer Zirkel suchen. Es entzaubert auch die Mythen des einen, alleinigen Gottes für alle Menschen, wie auch das Leben und Wirken des Jesus von Nazareth. Und es zeigt ebenfalls auf, wie der Faktor Angst immer noch die entscheidende Rolle spielt im Orchester der Religionsführer für das Einfangen von Opfern.

In diesem Buch gibt es auch Spekulationen, denn auch mir ist es nicht möglich, etwas nicht Beweisbares zu beweisen. Ich kann keine Historizität herstellen, wo keine Historizität zur Verfügung steht. Aber die Quellen sind vielfältig: Bücher, Filme, und heute unerlässlich, das Internet. Aber auch Podien, die ich als Präsident der Freidenkervereinigung Winterthur führe und geführt habe sind eine Grundlage, dort wo ich mit Strengreligiösen der verschiedensten Art in Kontakt und zum Austausch den „rechten“ Weg bringen wollten, die mir aufzeigen wollten, wie schrecklich falsch ich mit meinem Unglauben lebe.

Im Buch kommen immer wieder Fremdtexte vor, diese sind kursiv gehalten, es sind zumeist Bibelzitate, die zeigen sollen, dass die Bibel nicht das Buch des Verzeihens, des Toleranten ist. Im Gegenteil, wie es über weite Phasen knöcheltief im Blut watet. Es sind auch Texte von Religionsgruppierungen, die radikale Glaubensvorstellungen vertreten. Es geht darum aufzuzeigen: Wir wollen nicht der Oma ihren Glauben an den lieben Gott nehmen, aber es soll helfen aufzuzeigen, wie viele unterdrückende und menschenverachtende Fanatiker heute noch ihr Unwesen treiben, und diese wollen wir ans Tageslicht ziehen. Das Buch will aufzeigen, Religion und Esoterik ist nicht einfach nur harmlos. Auch der einseitige Fokus Richtung Islam ist falsch, es geht nicht darum, diesen zu beschönigen, sondern zu zeigen, dass die grösste Blutspur immer noch das Christentum hinter sich her zieht, gefolgt mit respektablem Abstand vom Islam. Es ist ganz wichtig: Die überwiegende Mehrheit von Christen, Moslems und Juden sind normale und anständige Menschen, es ist bei jeder Religion eine Minderheit mit fanatischen Ansprüchen, die aber entsprechend laut und aggressiv auftritt und so den Anschein erweckt, sie würde für die Mehrheit sprechen. Im Gegenteil, die harmlose Mehrheit leidet unter den Strenggläubigen, die nicht zuletzt über ihre Sozialkontrolle versuchen, Druck auf die Moderaten ausüben, sich ihnen oder mindestens ihren obskuren Ideen anzuschliessen. Es soll uns auch bewusst machen, dass unsere gelebte Toleranz gegenüber der Intoleranz uns mitschuldig macht an der Unterdrückung von Schwächeren, insbesondere der Frauen.