Merkel die gute Seele der Flüchtlinge

Kanzlerin Merkel die gute Seele der Flüchtlinge, oder wie man es schafft, gleich drei Fliegen auf einen Streich zu schlagen. Im Internet wird wie wild spekuliert, was die Kanzlerin reitet, sich in der Flüchtlingsfrage dermassen stur und uneinsichtig zu verhalten. Ist es Sturheit oder Kalkül? Ich glaube, es ist Kalkül und pure Berechnung. Bleiben wir bei der drei Fliegentheorie. Die Erste; als es sich abzeichnete, dass es kaum gelingen würde, den syrischen Präsident Baschar Hafiz al-Assad mit Krieg aus seinem Amt zu jagen, meldeten sich verschiedene Nahostexperten zu Wort. Ihre Thesen lauteten nun, die USA bezwecke als Alternative zu einem militärischen Sieg, das Assad Regime in der Bevölkerungsstruktur zu schwächen. Die Idee, Fachkräfte, Intellektuelle, einfach Menschen mit Bildung so auszudünnen, dass die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit so weit zerstört wird, dass auch die noch Anhänger Assad sich gegen ihn stellen und er durch einen internen Putsch gestürzt werden kann. Was ist von dieser Theorie zu halten? Fact ist, die USA haben von Anfang an, mit gewaltigen Waffenlieferungen alle, die in Opposition zu Assad standen unterstützt, um so das Land zu destabilisieren und zu zerstören. Die Rechnung ging so weit auf, Hunderttausende flohen. Gewaltige Flüchtlingsströme verliessen das Land. Nun brauchten die USA nur noch einen willigen Helfer in Europa, der diesen Menschen eine neue Heimat und Perspektive versprach. Diese Person war schnell gefunden, Kanzlerin Merkel. Gehorsame Vasallin der USA und starke Frau, die immer wieder den Kurs Europas vorgab. In der Energiefrage (Ausstieg aus der Atomkraft), in der Finanzkrise, ins besonders in der Entschuldung der Banken im Griechenland Desaster. Merkel war sich nie zu schade, den USA zu zuzudienen, so geschehen in Afghanistan mit dem Einsatz von Bundeswehrsoldaten und ganz besonders bei den Russlandsanktionen. Hier spielte Merkel die tragende Rolle innerhalb der EU.
Die zweite Fliege; Deutschland hat wie die meisten europäischen Länder ein Demografie Problem, syrische Fachkräfte nach Deutschland durchwinken, um so junge gebildete Menschen die Lücken füllen zu lassen, die durch die Gebärträgheit der Deutschen sich immer mehr bemerkbar machen. Für sie Grund genug, Dublin III ausser Kraft zu setzen. Dass sie damit Resteuropa vor den Kopf stiess, schien ihr offensichtlich egal zu sein. Ihr Pech, im Schlepptau der Syrer kamen unzählige junge Männer aus diversen Maghreb- und anderen afrikanischen Staaten, deren Bildungsniveau vorsichtig ausgedrückt, fern oder kaum vorhanden waren. Diesen Umstand musste sie nun im Nachhinein korrigieren, dabei kam sie auf hirnrissige Idee, mit dem Despoten Erdogan einen Deal zu machen. Die Türkei nimmt alle Flüchtlinge von Griechenland zurück. Die dabei entstehenden Kosten gehen selbstverständlich zulasten der EU, plus einer Zahlung von vorerst sechs Milliarden € und ab Juli 2016 die Visafreiheit für die Türken und rasche Verhandlungen über einen EU-Beitritt der Türkei. Für jeden zurückgenommenen Flüchtling, verpflichtet sich die EU dafür einen Syrer und nur Syrer aufzunehmen. Mit diesem Deal wäre ihr anfänglicher Plan wieder aufgegangen. Zum Glück macht aber Resteuropa kaum mit und verweigert bei dieser schändlichen Idee Hand zu bieten. Gleichzeitig verkündete sie lautstark, einer Grenzschliessung der Balkanroute niemals zuzustimmen, so konnte sie sich weiter als Ikone der Menschlichkeit feiern lassen und die Drecksarbeit den anderen überlassen.
Die dritte Fliege; mit der ganzen Flüchtlingsgeschichte konnte sie sich als die gütigen Mutter Merkel profilieren, wurde sie doch von unzähligen als Mutter Theresa bezeichnet und dargestellt. Dieser Vergleich ist bei näherem Hinsehen auch gar nicht so schlecht, war doch auch Mutter Theresa nie die gütige Seele der Armen, sondern lediglich die Geldtruckmaschine des Vatikans.